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Nov 02

Mut zur Abnormalität!

Zum Einstieg in dieses Thema möchte ich ein Video zeigen:
Ich finde die Thematik schön auf den Punkt gebracht und möchte dies noch ein wenig erweitern.


Das gezeigte Schaubild, in dem „Normalität“ gut definiert ist, lässt sich noch erweitern.

Die Bereiche, die ausserhalb der Normalität, also ausserhalb der Erziehung liegen, gelten in unserer Gesellschaft entweder als krank oder kriminell.

In jedem Fall wird durch Erziehung das grundsätzliche Potenzial eines Menschen eingeschränkt.

Sollte sich also jemand von euch damit beschäftigen, sein Potenzial entfalten zu wollen, was nur aus der Ansicht heraus kommen kann, dass man es bisher nicht getan hat, so lautet die Lösung für das Problem:

Man muß seine Erziehung hinter sich lassen und sich dazu entscheiden „abnormal“ sein zu wollen. Denn NUR das kann zu einem Erfolg führen.

Da der Entscheidung zur Abnormalität aber die Erziehung mit ihrer Wirkung entgegensteht, ist dies natürlich einfacher gesagt als getan.

Denn da sind wir wieder bei unserem schwarzen Schaf bzw. dem Omegaschaf. Denn das schwarze Schaf in einer Herde, ist IMMER das Schaf, welches einfach nicht normal sein will. Also ausserhalb des Normbereiches liegt.

Bei denjenigen, die sich innerhalb des Normbereiches befinden, unterteilt man die Menschen in zwei Gruppen. Die erste, also die größte Gruppe, dass sind diejenigen, die die Erziehung zur Norm genossen haben. Das sind die Mitläufer und Gammaschafe, die immer normal sein wollen.

Die andere Gruppe, und das sind wenige, sind diejenigen, die die Menschen zur Normalität erziehen. also die Erzieher. Dies sind die Alphaschafe. Sie geben vor, innerhalb welcher Grenzen die Normalität stattzufinden hat. Alles was ausserhalb liegt, wird zur Abnormalität erklärt und gesellschaftlich zum Abschuss freigegeben.

Auf welche Art und Weise findet die Erziehung statt?

Einfache Antwort: Durch die veröffentlichte Meinung. Jeder, der sich an die Norm hält, braucht keine Angst haben, von den Massenmedien zerrissen zu werden. Jeder aber, der eben nicht der Normalität entspricht, wird von genau dieses Massenmedien zerrissen.

Wenn man sich dann anschaut, wem die Massenmedien gehören, dann stellt man fest, dass die deutsche Bevölkerung  hauptsächlich von 8 reichen Familien erzogen bzw. dressiert wird!

(siehe: http://www.omegamind.de/wordpress/2016/10/31/luegenpresse-lueckenpresse-gammapresse/)

Da sich die meisten Menschen nicht trauen, über ihre Erziehung zu springen und dafür angefeindet zu werden, haben diese Familien ein recht leichtes Spiel. Auch wenn es in letzter Zeit ein wenig bröckelt.

Was ist die Leitnorm, die veröffentlicht wird?

Diese Antwort kann man am besten als „Strenges Vater“-MEM beschreiben.

Man muß sich also einen strengen, ja fast tyrannischen Vater vorstellen, der seinen Kindern ständig folgendes sagt:

Du mußt dich anstrengen, du mußt fleißig sein, du mußt das tun, was man dir sagt. Du mußt dich an die Regeln halten, du mußt lieb sein, du mußt viel lernen, du darfst keine Memme sein, du mußt das harte Leben ertragen können, du mußt hart arbeiten und ich will deine Probleme nicht hören, die sind eh nur eine Ausrede und du bist selbst Schuld, wenn du nicht klarkommst. Denn das liegt ganz alleine an dir und deinen Defiziten.

SO werden wir Bürger in diesem Land behandelt.

Der Frust, der bei den Bürgern dadurch entsteht, kann durch einen denkenden Menschen ohne Probleme erkannt werden.

Ausserhalb der Norm liegt man durch diese Normdefinition genau dann, wenn:

Man sich nicht anstrengt, nicht fleißig ist, nicht das tut, was einem gesagt wird. Sich nicht an die Regeln hält, nicht lieb ist, nicht viel lernt, zu seinen Gefühlen steht, das harte Leben nicht erträgt, nicht hart arbeitet und ständig die Probleme, die man hat, verbalisiert und sie rational begründet und sie eben nicht als Ausreden herhält, sondern als radikale Kritik am System. Wenn man keine Schuld für das Versagen des strengen Vaters übernehmen will und man lieber auf seine Stärken fixiert ist, statt auf seine Defizite.

Man könnte das ganze auch als „Fürsorglicher Vater“-MEM bezeichnen, welches ausserhalb der Normalität liegt. Aber genau den wünschen sich die Menschen in diesem Land.  (Meist unbewußt)

Diejenigen, die diesen unbewußten Wunsch nach dem fürsorglichen Vater nicht erkennen können, die also mittlerweile das Gefühl haben, dass man gegen diesen Tyrannen an der Spitze nicht ankommt, das sind die „Normalen“. Und die sorgen selbst dafür, dass die Tyrannei des eigenen Vaters an die nächste Generation weitergegeben wird.

 

Fazit:

Die Omega-Position fordert einen Staat und eine Gesellschaft, die durch die Leitidee des fürsorglichen Vaters geprägt ist. Der zwar seine Regeln vorgibt, aber auch mal alle Fünfe gerade sein lässt. Ein entspannter Typ halt.

 

PS:

Falls jetzt die Frage aufkommt, warum ich hier von Vätern schreibe und nicht von Müttern, so von wegen Geschlechtergedöns. Achtung: Tabubruch: Mutti schaut nur zu und schweigt zur Tyrannei des Vaters! Einfach mal drüber nachdenken!

 

 

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